Unerwartete Wende in Pasching: Constantini
ab sofort Sportdirektor bei Uefa-Cup-Starter
- Soll Kader für kommende Saison zusammenstellen
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Didi Constantini bleibt dem FC Superfund Pasching nun doch erhalten. Der Tiroler wird in der kommenden Saison aber nicht als Trainer des oberösterreichischen Fußballklubs fungieren, sondern als dessen Sportdirektor. Der scheidende Interimscoach soll einen neuen Trainerstab finden und den Kader der kommenden Saison zusammenstellen, wobei der Vertrag Constantinis zeitlich nicht begrenzt ist.
"Er hat die Aufgabe, Trainer zu suchen und soll die Mannschaft aus der UEFA-Cup-Gruppenphase führen", erklärte Klub-Präsident Franz Grad. Auf Grund des Ausgangs der spanischen Meisterschaft, in der UEFA-Cup-Sieger Sevilla einen Champions-League-Startplatz verfehlt hatte, rückt der Dritte der abgelaufenen Meisterschaft laut einer den Paschingern zugegangenen UEFA-Information automatisch in die erste Hauptrunde auf. Die Oberösterreicher sind damit nur eine Hürde von der Gruppenphase entfernt.
Pasching hat damit erstmals einen Sportdirektor. Bis vergangene Saison hatte stets der langjährige Trainer Georg Zellhofer die Kader zusammengestellt. Dem im Winter zu Rapid abgewanderten Betreuer trauert Grad noch immer nach. "Wenn ich einen Zellhofer hätte, bräuchte ich keinen Sportdirektor", erklärte der Klub-Chef. (apa/red)
