ÖFB-Präsident Friedrich Stickler einstimmig
wiedergewählt: Damit bis 2010 im Amt
- Kein Gegenkandidat bei Wiederwahl des 57-Jährigen
Die Ära von Friedrich Stickler als Präsident des österreichischen Fußball-Bundes ÖFB geht wie erwartet weiter. Der 57-Jährige wurde am Sonntag bei der ÖFB-Hauptversammlung im Linzer Design-Center einstimmig wiedergewählt, es hat keinen Gegenkandidaten gegeben. Stickler bleibt damit bis 2010 im Amt.
Stickler, der am 7. April 2002 die Nachfolge von Beppo Mauhart angetreten war, geht in seine zweite Amtsperiode und wird somit Fußball-Österreich in die Heim-EM 2008 führen.
Anwesend in Linz waren der Bundesvorstand (inklusive Präsidium), die Delegationen der jeweiligen Landesverbände, Ehrenmitglieder sowie Ehrenpräsidenten des ÖFB. In seiner rund 30-minütigen Rede deklarierte Stickler natürlich die EURO 08 als "großes Ziel", der Präsident hob dabei hervor, dass "noch viel Arbeit" warte.
Bei der Besetzung der vier Vizepräsidenten hat es eine geplante Veränderung gegeben, Martin Pucher beerbte Frank Stronach, seinen zurückgetretenen Vorgänger als Bundesliga-Präsidenten. Die drei weiteren Vizes blieben gleich, es sind dies Kurt Ehrenberger, Gerhard Kapl und Leo Windtner. Sämtliche Nominierungen des Wahlausschusses wurden einstimmig beschlossen.
Präsident Stickler meinte nach der Generalversammlung: "Sportlich wie in organisatorischer Hinsicht werden die nächsten zwei Jahre für den ÖFB eine große Herausforderung. Damit die EM-Endrunde in Österreich und der Schweiz 2008 zu einem Fußball-Fest wird, muss ganz Fußball-Österreich an einem Strang ziehen."
In Oberösterreich wird im Oktober 2006 eine Generalprobe für die zugesprochene U19-Europameisterschaft 2007 stattfinden. Von 7. bis 11. Oktober ist Österreich Gastgeber eines hochkarätigen Vier-Nationen-Turniers, zu Gast werden mit Italien, England und Spanien die Top Drei der U19-Weltrangliste sein.
(apa)
