Juve-Korruptionsskandal: Tschechiens
Nedved denkt an Karriereende nach WM
- 33-Jähriger: "Nach der WM kann alles passieren"
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Mehrere Dokumente wurden beschlagnahmt
·Top-Stürmer Henry bleibt bei Arsenal
Weitere 4 Jahre: "Könnte diese Fans nie verlassen"
Pavel Nedved hat laut über sein Karriereende nach der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland nachgedacht. Der 33-jährige Teamkapitän der Tschechen wird diese Entscheidung von den Konsequenzen der Korruptionsaffäre, in die sein Verein Juventus Turin verstrickt sein soll, abhängig machen. Das erklärte der Mittelfeldspieler bei der Zusammenkunft der Nationalmannschaft in Prag.
"Ich habe noch keine Entscheidung getroffen, ob ich meine Karriere beende oder nicht, aber diese Möglichkeit gibt es", erklärte Nedved am Donnerstag. "Nach der WM kann alles passieren. Ich werde diesen Sommer 33 Jahre alt und weiß nicht, ob ich noch Lust haben werde, zu spielen."
Nedveds Spiellaune hängt auch vom Ausgang der jüngsten Korruptionsaffäre im italienischen Fußball ab. "Man spricht (in Turin) viel von einem möglichen Zwangsabstieg in die zweite Division. Ich muss sehen, wie sich die Situation bei Juventus entwickelt, davon hängt auch die Entscheidung über meine Zukunft ab", meinte der Blondschopf.
WM-Co-Favorit Tschechien, der in der Vorrundengruppe auf die USA, Ghana und Italien trifft, bereitet sich von 20. bis 29. Mai in Seefeld auf die Endrunde in Deutschland vor. (APA/red)
