"Partei der Freiheiten": Berlusconi gründet mit Ex-Koalitionspartnern neue Bewegung
- Berlusconis Forza Italia mit UDC und Nationale Allianz
- Neue Bewegung soll bis zum Frühjahr Realität sein
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Der scheidende italienische Regierungschef Silvio Berlusconi will mit einer neuen Partei eine kraftvolle Oppositionspolitik betreiben. Er strebe die Vereinigung seiner Bewegung Forza Italia mit seinen bisherigen Koalitionspartnern UDC und Nationale Allianz an, sagte Berlusconi am Dienstag in Rom. Diese "Partei der Freiheiten" solle bis zum nächsten Frühjahr Realität werden.
Beide Parteien - die christdemokratische UDC und die rechtsaußen stehende Nationale Allianz - gehörten der von Berlusconi geführten rechtskonservativen Regierung an, die bei der Parlamentswahl am 9. und 10. April abgewählt worden war. Die populistische Lega Nord - ebenfalls ein Bündnispartner Berlusconis - will nach den Worten des scheidenden Ministerpräsidenten als unabhängige Kraft mit der neu zu gründenden Partei eine Allianz eingehen.
Als Oppositionschef werde er dem Bündnis des neuen Regierungschefs Romano Prodi das "Leben nicht leicht machen", warnte Berlusconi. Der Medienunternehmer kündigte die Bildung einer Schattenregierung nach britischem Vorbild an. "Wir werden der künftigen Mitte-links-Regierung in keiner Weise helfen", stattdessen wolle er "demokratisch" von den Schwächen der Regierung profitieren.
(apa/red)
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