Als erster beidseitig Beinamputierter: Neuseeländer erklomm Mount Everest!
- Hatte für Notfall Ersatzprothesen & Reparaturset mit

·Kaltenbrunner steht am 9. Achttausender
Bergsteigerin bezwingt dritthöchsten aller Gipfel
·GRAFIK: Gerlinde
Kaltenbrunners Berge
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gelegenen Gipfel der Welt
Als erster beidseitig beinamputierter Bergsteiger hat der Neuseeländer Mark Inglis den Mount Everest bezwungen. Inglis habe sie angerufen und ihr seine glückliche Rückkehr in das Basislager 4 mitgeteilt, sagte seine Frau Anne. Sie vermutete, dass er am Tag zuvor die Spitze des höchsten Bergs der Welt erreicht hatte. Nach ihren Angaben hatte ihr Mann kein Problem mit seinen Beinprothesen. Für den Notfall hatte er Ersatzprothesen sowie ein Reparaturset dabei.
Der heute 47-Jährige wäre im Jahr 1982 beinahe ums Leben gekommen, als er nach einem heftigen Schneesturm am Mount Cook, dem höchsten Berg Neuseelands, 14 Tage in einer Schneehöhle auf seine Rettung warten musste. Wegen schwerer Erfrierungen mussten ihm damals beide Beine vom Knie abwärts amputiert werden. 20 Jahre später bezwang er seinen Schicksalsberg erneut, 2004 folgte mit dem Cho Oyu im Himalaya der sechsthöchste Berg der Welt. Inglis ist Skilehrer, Biochemiker und Winzer und gewann bei den Paralympics in Sydney eine Silbermedaille im Radfahren. Vor seinem Aufstieg sagte er, der Everest wäre "die Vollendung" seines Bergsteigerlebens. Ihn zu bezwingen, gäbe ihm auch bei anderen Herausforderungen Zutrauen.
(apa/red)
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