'profil': Wenig Begeisterung für EU-Vorsitz - 49 Prozent sieht "reine Geldverschwendung"
- 47 % sehen Präsidentschaft nicht als Fehlinvestition
- Österreicher zweifeln an Lösung von EU-Problemen
·Juncker rechnet mit "Denkpause" in EU
In Streitfragen geht bis 2010 nicht viel weiter
·EU-Budget bis 2013 unter Dach und Fach
Kompromiss: Ausgaben von 864 Mrd. möglich
·Euro-Klub wächst: Ab 2007 Slowenien dabei
Litauen muss wegen zu hoher Inflation warten
·Beitritt Bulgariens
und Rumäniens 2007?
EU knüpft Aufnahme in Union an Bedingungen
·EU mit langwieriger Entscheidungsstruktur
Gesetzgebung dauert oft Monate, meist Jahre
·Von der EGKS zur EU: Geschichte der Union!
Gemeinschaft wuchs von 6 auf 25 Mitgliedstaaten
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, wird der österreichische EU-Vorsitz von den Österreichern eher nüchtern beurteilt. So glauben laut einer Umfrage des österreichischen Gallup-Instituts 53 Prozent der Befragten nicht daran, dass der rot-weiß-rote Vorsitz "maßgeblich dazu beiträgt, gegenwärtige Probleme in der EU zu lösen". Nur 43 Prozent haben Vertrauen in die Problemlösungskraft des Teams um Bundeskanzler Wolfgang Schüssel in Europa-Fragen.
49 Prozent der Befragten sind der Ansicht, der EU-Vorsitz sei "eine reine Geldverschwendung". 47 Prozent sehen Österreichs EU-Präsidentschaft nicht als Fehlinvestition.
Die Mehrheit der Österreicher spricht sich in der Gallup-Umfrage für behutsame Integrationsschritte auf EU-Ebene aus. 62 Prozent der Befragten befürworten einen lockeren Bund souveräner Staaten. Aber immerhin 28 Prozent können sich mit einem Bundesstaat Europa nach dem Vorbild der USA anfreunden.
Lesen Sie alle Details zur Umfrage im aktuellen "profil"!
