Mittwoch, 17. Mai 2006

Die meisten Ausländer kommen aus Serbien: Mit 137.662 Bürgern vor Türkei mit 116.882

  • An dritter Stelle liegt Deutschland mit 94.672

Die meisten der nach Österreich zugewanderten Personen stammen aus Serbien-Montenegro. Nach Daten der Statistik Austria aus dem Jahr 2005 lag diese Gruppe mit 137.662 vor Zuwanderern aus der Türkei mit 116.882. An dritter Stelle liegt Deutschland mit 94.672. Insgesamt waren von 8.206.524 in Österreich wohnhaften Personen 788.609 ausländischer Herkunft, das sind 9,6 Prozent.

Bei der Unterscheidung der Zuwanderung nach Kontinenten zeigt sich, dass ausländische Staatsbürger aus Europa mit 685.156 oder 86,9 Prozent den Löwenanteil ausmachen. Es folgt Asien mit 50.519 Zuwanderern, Afrika (20.124), Nordamerika (8.181), Südamerika (4.494) sowie Ozeanien (inklusive Australien 1.194). Darüber hinaus gibt es Staatenlose, Personen ungeklärter Herkunft und die Rubrik "Unbekannt".

Zählt man die Staaten des ehemaligen Jugoslawien zusammen, liegt diese Gruppe eindeutig mit 303.355 voran. Die Länder der ehemaligen Sowjetunion (Russische Föderation, Ukraine, Weißrussland, Estland, Lettland, Litauen, Moldau, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan) kommen gemeinsam auf 21.576.

LandZahl
1 Serbien-Montenegro137.662
2 Türkei116.882
3 Deutschland94.672
4 Bosnien-Herzegowina90.988
5 Kroatien58.719
6 Polen27.056
7 Rumänien21.871
8 Mazedonien15.986
9 Ungarn15.455
10 Russische Föderation14.272
11 Italien12.206
12 Slowakei11.479
13 China8.401
14 Tschechien7.498
15 Großbritannien6.870
16 USA6.854
17 Schweiz6.692
18 Bulgarien6.496
19 Iran6.032
20 Nigeria5.930
21 Indien5.861
22 Frankreich5.249
23 Niederlande5.077
24 Ägypten5.045
25 Ukraine4.028
26 Philippinen3.886
27 Afghanistan3.365
28 Thailand2.907

(apa)

17.5.2006 12:02