"Sauna-Affäre": Mitbeteiligter an Wiener Etablissement hat Selbstmord begangen
- Gesundheitliche und berufliche Probleme vermutet
- Von Brücke auf Betonboden des Wienflusses gestürzt
·Ermittlungen gegen Geiger abgeschlossen
"Sauna-Affäre": Staats-anwalt schickt Bericht ab
·Erste Geständnisse in der "Sauna-Affäre"
Chef weist noch immer Anschuldigungen von sich
·"Sauna-Affäre": Geiger traf Betreiber
Wolfgang B. damals von Polizei bereits observiert
·Sauna-Affäre: Kripo-Chef Geiger entlastet
Betreiber: "Er konnte und
wollte mir nicht helfen"
·Wien: Prostitution hält Polizei auf Trab
"Sauna-Affäre": Rotlicht-Millieu im Mittelpunkt
·Wolfgang B. von Ermittlern beschattet
Observationsbericht zum Treffen im Kaffeehaus
·Aktenvermerk über Treffen mit Betreiber
Dokumentation über Treffen mit Wolfgang B.
Ein Miteigentümer des durch die "Sauna-Affäre" bekannt gewordenen Wiener Etablissements "Goldentime" hat nach Angaben der Polizei Selbstmord begangen. "Es deutet alles darauf hin. Es wurden auch mehrere Abschiedsbriefe gefunden", sagte Oberst Roland Frühwirth von der Kriminaldirektion 1. Der Freitod dürfte allerdings nicht durch die Ermittlungen, in deren Zuge auch gegen den suspendierten interimistischen Chef der Kriminalpolizeilichen Abteilung, Ernst Geiger, vorgegangen wurde, ausgelöst worden sein.
Der Mann, der mit etwa 25 Prozent an der FKK-Sauna beteiligt gewesen sein soll, hatte sich von einer Brücke auf den Betonboden des Beckens des Wienflusses gestürzt. "Er dürfte sowohl gesundheitliche als auch berufliche Probleme gehabt haben", so Frühwirth.
Einen Zusammenhang mit den polizeilichen Ermittlungen im Zuge der "Sauna-Affäre" schloss der Kriminalist eher aus. Genauen Aufschluss darüber wird aber erst eine genaue Auswertung der Abschiedsbriefe geben.
(apa/red)
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