Umfrage bestätigt: 63 % der Österreicher gegen Tempo 160 - Ablehnung nimmt zu!
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Tempo 160 scheint bei den Österreichern nicht sonderlich anzukommen: Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Fessel GfK lehnten 63 Prozent der Befragten die Anhebung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen ab. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) und Greenpeace forderten daraufhin die sofortige Beendigung der Tests auf der Tauernautobahn in Kärnten.
Bei Tempo 160 sei der Anhalteweg um 43 Prozent länger als bei 130 km/h, das tödliche Unfallrisiko verdopple sich, warnte der VCÖ in einer Aussendung. Der maximale Zeitgewinn auf der Teststrecke betrage 62 Sekunden, der durchschnittliche Zeitgewinn lediglich zehn Sekunden. "Die Mehrheit von Österreichs Bevölkerung lehnt Tempo 160 ab. Es ist höchste Zeit, dass der Test beendet wird", forderte Martin Blum vom VCÖ.
"Ablehnung nimmt zu"
Auch Greenpeace-Verkehrsexperte Erwin Mayer sprach sich für ein Ende von Tempo 160 aus: "Die Österreicher wollen und brauchen das nicht." Mayer erinnerte in diesem Zusammenhang an eine Umfrage vom Oktober des Vorjahres, wo sich 58 Prozent der Befragten gegen Tempo 160 ausgesprochen hatten: "Das zeigt, dass die Ablehnung sogar noch zunimmt."
(apa/red)
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