Geschenk zum 250. Geburtstag: Wolfgang Amadeus Mozart ziert neue 5--Silbermünze
- Nun in allen Banken und Sparkassen erhältlich
- Die Auflage ist auf nur 375.000 Stück begrenzt

Sie ist aus Silber, hat neun Ecken, ist fünf Euro wert - und gratuliert auf ihrer Rückseite dem Geburtstagskind des Jahres zu seinem "250er": Wolfgang Amadeus Mozart. Jetzt ist das in einer Auflage von 375.000 Stück geprägte Geldstück in allen Banken und Sparkassen, aber auch in Trafiken und im Münzhandel zu haben - natürlich zum Nennwert. Wer auf eines der 125.000 "handgehobenen" Exemplare besteht, muss neun Euro bezahlen.
"Seine Fehler waren, dass er das Geld nicht zu dirigieren wusste", schrieb Mozarts Schwester Nannerl im April 1792. Das Musikgenie stand mit dem schnöden Mammon zeitlebens auf Kriegsfuß. Sein Salär am Wiener Hof war zwar beachtlich, doch Mozart liebte luxuriöse Wohnungen und elegante Kleidung. Während der Wiener Jahre hatten die Mozarts eine Köchin, ein Dienstmädchen und einen Diener. Ein Reitpferd bedingte auch eine kostspielige Reitausrüstung.
Darüber hinaus vermutet man Spielschulden, deren Nichtbegleichen sich Mozart ehrenhalber nicht leisten hätte können. Als Wolfgang Amadeus Mozart am 5. Dezember 1791 im 36. Lebensjahr verstarb, hinterließ er der Welt seine einzigartigen Kompositionen - seiner Frau und seinen beiden Söhnen jedoch lediglich 500 Gulden, denen Schulden von 3.000 Gulden gegenüberstanden.
Mit dem "Mozart-Fünfer" kann man zwar grundsätzlich überall in Österreich bezahlen, doch bei der bereits im Vorfeld großen Nachfrage, werden die Silberlinge mit dem alltäglichen Zahlungsverkehr wohl kaum in Kontakt kommen.
(apa)

