Entthronter Meister versöhnt die Fans: 6:0- Kantersieg von Rapid gegen inferiore Rieder
- Admira verabschiedet sich mit 0:3 gegen Salzburg
- Grazer Klubs mit Sieg und Niederlage zum Abschluss
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Vorjahresmeister Rapid Wien hat sich mit einem Torfestival von einer verkorksten Bundesliga-Saison verabschiedet. Die Hütteldorfer bezwangen eine stark ersatzgeschwächte SV Ried im Hanappi-Stadion am Samstag mit 6:0 (4:0) und versöhnten damit ihre Fans, die während des Spiels noch mit einem Transparent gegen Klubführung, Trainer und Mannschaft protestiert hatten. Ried beendete die Saison vor Rapid als Vierter und spielt in der kommenden Saison im Fußball-UI-Cup.
Die Wiener hatten die Rapid-Viertelstunde in die erste Hälfte verlegt. Veli Kavlak eröffnete per Weitschuss den Torreigen nach 25 Minuten mit seinem ersten Saisontor, und legte sein zweites zehn Minuten später nach. Das dritte Tor machten sich die Innviertler, die auf ihren Topscorer Sanel Kuljic sowie Flankenspieler Seo verzichten mussten, selbst. Markus Berger traf nach Akagündüz-Flanke per Kopf ins eigene Tor (41.). Zwei Minuten später erhöhte Akagündüz auf 4:0, überhob nach einem weiten Pass von Martin Hiden Ersatz-Keeper Andreas Michl, der Stammgoalie Hans-Peter Berger ersetzte.
Nach dem Seitenwechsel versuchten die Rieder durch verstärkte Defensive eine weit höhere Niederlage abzuwenden, was aber nicht gelang. Denn Marek Kincl traf aus 20 Metern zum 5:0 (67.), der eingewechselte Andreas Dober machte dann das halbe Dutzend voll (90.). Heinz Hochhauser war damit kein schöner Abschied vergönnt.
Admira unterliegt zum Abschied Salzburg
Zum letzten Mal für zumindest eine Saison war die Südstadt in Maria Enzersdorf Schauplatz eines T-Mobile-Bundesliga-Spiels von Nordea Admira. Die Niederösterreicher, die zum zweiten Mal in ihrer Bundesliga-Zeit und zum ersten Mal nach 1998 in die zweite Leistungsstufe absteigen müssen, verabschiedeten sich am Samstag mit einer 0:3 (0:1)-Niederlage vor 2.000 Zuschauern gegen Vizemeister Red Bull Salzburg.
Der Absteiger war zunächst spielerisch überlegen, und der verunsicherte Salzburg-Goalie Manninger entging zweimal nur knapp einem raschen Tor der Gastgeber. In der 35. Minute kam es dann zur insgesamt glücklichen Führung für den Vizemeister. Panis blockte vor der Linie nach einem Ivanschitz-Corner ab, Marc Janko nützte die Gelegenheit zum Abstauber und erzielte schon seinen elften Saisontreffer.
Nach Seitenwechsel sorgte Aufhauser in der 72. Minute für die Vorentscheidung, als er nach einer Ivanschitz-Flanke per Kopf auf 2:0 erhöhte. Zwei eingewechselte Spieler fixierten in der 82. Minute den Schlusspunkt aus einem Konter: Mair passte zu Mayrleb, der mit seinem 7. Saisontreffer auf 3:0 erhöhte.
Grazer Klubs mit Sieg und Niederlage
Der SK Sturm Graz hat sich mit einer Heimniederlage aus der Saison 2005/06 verabschiedet, doch wichtigere Entscheidungen stehen erst an. Die Grazer unterlagen am Samstag in der UPC-Arena dem Cupfinalisten SV Mattersburg mit 0:1 und beendeten die Liga auf Platz acht noch hinter den Burgenländern. Für Michael Petrovic war es vielleicht das letzte Spiel als Sturm-Trainer, zudem fällt am Montag die Entscheidung, ob die Grazer die Lizenz in zweiter Instanz erhalten.
Der GAK hat mit einem 3:1 (1:0)-Auswärtssieg in der letzten Runde Wacker-Tirol-Trainer Stanislaw Tschertschessow einen bitteren Abschied vom Tivoli bereitet. Trotz der Niederlage feierten 5.100 Zuschauer am Tivoli ihren "Stani", der sich Richtung Spartak Moskau verabschieden wird, auch nach dem Schlusspfiff. Ein umstrittenes Eigentor von Knabel ebnete den Grazern den Auswärtserfolg, Junuzovic und Hassler trafen in der Endphase für die "Rotjacken", Aganun erzielte den zwischenzeitigen Anschlusstreffer. (apa/red)
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