Tropensturm auf Philippinen: Mindestens
29 Menschen kommen dabei ums Leben
- PLUS: Mehrere Personen werden noch vermisst
Durch den Tropensturm "Chanchu" sind auf den Philippinen mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen. Wenigstens acht Menschen werden noch vermisst, berichteten Mitarbeiter von Hilfsorganisationen am Samstag. Der Tropensturm mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern in der Stunde war über große Teile des Landes hinweggefegt.
Allein 21 Menschen seien getötet worden, als eine kleine Fähre am Freitag in der Provinz Masbate, rund 400 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila, sank. 18 Passagiere konnten gerettet werden. Unklar war, wie viele Menschen überhaupt an Bord waren. Der Kapitän hatte die Warnungen der Küstenwache vor dem Sturm ignoriert.
Durch das Unwetter wurden hunderte Häuser zerstört und zahlreiche Straßen, Brücken und kleinere Hafenanlagen beschädigt. In einigen Provinzen und in Teilen Manilas fiel der Strom aus. Der Tropensturm zog westlich in Richtung auf das Südchinesische Meer weiter. Der Wetterdienst warnte vor hohen Wellen an den Küsten und vor Erdrutschen und Überschwemmungen in den bergigen Regionen.
(apa)
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