Mord-Alarm auf der "Queen Mary 2": Besatzungsmitglied wurde tot aufgefunden
- Kreuzfahrtschiff ankert derzeit in Norwegen
Ein Streit zweier Besatzungsmitglieder hat auf dem britischen Kreuzfahrtschiff "Queen Mary 2" ein Todesopfer gefordert. Der Vorfall ereignete sich, als sich das Schiff in internationalen Gewässern befand. Bekannt wurde der Vorfall jedoch erst nachdem die "Queen Mary 2" in der norwegischen Stadt Bergen angelegt hatte und Ermittler an Bord gegangen waren.
Laut "Bergens Tidende", die sich auf ein weiteres Besatzungsmitglied beruft, waren sich zwei von den Philippinen stammende Seeleute in der Mannschaftsunterkunft in die Haare geraten. Im Zuge des Streits, der vor mehreren Augenzeugen stattgefunden haben soll, schlug demnach ein 49-Jähriger seinem 40-jährigen Kollegen mit einem Hammer auf den Kopf.
Der schwer verletzte 40-jährige wurde anschließend mit einem Hubschrauber in das Universitätskrankenhaus im niederländischen Groningen geflogen, wo er seinen Verletzungen erlag. Der mutmaßliche Täter wurde indes auf dem Schiff festgenommen. Mit den Ermittlungen ist die britische Polizei befasst, da die "Queen Mary 2" unter britischer Flagge läuft.
(apa/red)
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