Al Kaida-Anhänger vor Gericht: Schärfste Sicherheitsvorkehrungen in Düsseldorf
- Sollen Kontakt mit Osama bin Laden gehabt haben
- Angeklagtem Trio wird außerdem Betrug vorgeworfen
Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen hat in Düsseldorf in Deutschland der Prozess gegen zwei mutmaßliche Terroristen der islamistischen Al Kaida begonnen. Ein dritter Angeklagter ist wegen Unterstützung der Terrororganisation angeklagt.
Als Hauptverdächtiger gilt der 30-jährige Ibrahim Mohamed K., der aus Syrien stammen soll. Er war laut deutscher Bundesanwaltschaft in die Kommandostruktur von Al Kaida eingebunden und soll Kontakt zu Al-Kaida-Chef Osama bin Laden unterhalten haben. Er sei als Asylbewerber nach Deutschland gekommen.
Die Polizei nahm ihn im Jänner 2005 in Mainz fest. 2004 habe er die Brüder und Studenten Yasser Abu S. aus Bonn (32) und Ismail Abu S. (29) aus Marburg angeworben - den einen als Mitglied, den anderen als Unterstützer. Der 32-Jährige habe als Selbstmordattentäter einen Anschlag im Irak verüben sollen.
Nach Überzeugung der Ermittler haben die Angeklagten zudem durch Versicherungsbetrügereien Geld für den internationalen Terrorismus beschafft. Dem Trio werden zehn Fälle von Betrug und 23 Betrugsversuche vorgeworfen. (apa)
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Nachbeben in Italien16:12
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
