ÖGB-Finanzchef geht wieder: Erich Foglar kündigt einen "geordneten" Rückzug an!
- Nach Wahl zum Chef von Metall-Textil/Agrar-Nahrung
- Foglar will sich sein Monatsgehalt nicht kürzen lassen
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"Da wird es sicher zu einer Symbolik kommen"
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ÖGB-Finanzchef Erich Foglar will seine Funktion im Gewerkschaftsbund nach der Wahl zum Vorsitzenden der Gewerkschaft Metall-Textil/Agrar-Nahrung "sukzessive" zurücklegen, kündigte er in Interviews an. Er möchte das erst im März vom zurückgetretenen Günter Weninger übernommene Amt "geordnet" übergeben.
In der Gewerkschaftsspitze ist schon seit längerem die Rede davon, dass Foglar die Finanzagenden nur nach außen vertreten, das Kleingeschäft nach innen aber von einem anderen Fachmann wahrgenommen werden soll.
Die beiden Funktionen des Chefs der künftig fusionierten Metall-Textil/Agrar-Nahrungs-Gewerkschaft und des ÖGB-Finanzchefs seien "weder zeitmäßig zu schaffen, noch ist es gewerkschaftsmäßig zu vereinbaren", begründete Foglar seinen "sukzessiven" Rückzug.
Wenig Bereitschaft zeigt Foglar für einen - von ÖGB-Präsidenten Rudolf Hundstorfer zur Diskussion gestellten - Gehaltsverzicht von ÖGB-Spitzenfunktionären. Die knapp 6.000 Euro, die er monatlich brutto erhalte, empfindet er als "mehr als angemessen" im Vergleich zu ähnlichen Positionen in der Wirtschaft. "Absolut" antwortete er auf die Frage, ob er selbst einen Gehaltsverzicht für Populismus halte. (apa/red)
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