Hilfe nach Hurrikan "Mitch": Ferrero-Waldner überraschend von Honduras geehrt
- Freihandelsverhandlungen "historisches Ereignis"
·Zufriedenheit nach EULAC-Gipfel in Wien
EU-Freihandelszone mit Mittelamerika in Aussicht
·Schüssel lud Politiker
zum Benefiz-Kickerl!
Durchklicken: Nach 7:7 entschied 7-m-Schießen
EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner ist am Rande des EU-Lateinamerika-Gipfels in Wien eine unerwartete Ehrung widerfahren. Sie wurde vom honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya Rosales für ihr Engagement beim Wiederaufbau des mittelamerikanischen Landes nach dem Hurrikan "Mitch" (1999) mit einem hohen Orden ausgezeichnet.
Ferrero-Waldner hatte im Jahr 1999 noch als österreichische Außen-Staatssekretärin eine Hilfsaktion für das vom Unwetter schwer getroffene Land auf die Beine gestellt. Sichtlich gerührt nahm sie den "Zivilorden Jose Cecilio de Valle", Urkunde und die grüne Schärpe entgegen. Sie sei überrascht, weil sie erst am Donnerstagabend von der Ehrung erfahren habe. "Ich fühle mich sehr geehrt und dankbar", sagte Ferrero-Waldner bei der Ordensverleihung in perfektem Spanisch. Die Hilfe für die Hurrikanopfer sei "eine moralische Verpflichtung" gewesen, betonte sie.
Die EU-Außenkommissarin bezeichnete den EU-Lateinamerika-Gipfel als "großen Erfolg" insbesondere für die mittelamerikanischen Staaten. Der in Wien beschlossene Beginn von Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Mittelamerika sei "ein historisches Ereignis", betonte Ferrero-Waldner. (apa/red)
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