NEWS enthüllt geheimen Eurofighter-Kauf- vertrag: Ausstieg würde 1 Milliarde kosten
- Garantie für die Kampf-Jets beträgt nur ein Jahr
- Weiterverkauf der Flugzeuge praktisch unmöglich
'Über den Tisch gezogen': Opposition will U-Ausschuss
·Eurofighter-Vertrag: Offenlegung gefordert
PLUS: NEWS enthüllt Eurofighter-Kaufvertrag
·Ausstiegsklausel laut
Rechnungshof normal
Österreich müsste bei Ausstieg Kosten bezahlen
·Eurofighter-Hearing im BR: Wenig Neues!
Minister: "Haben keine Fragen offen gelassen"
·Opposition will U-Ausschuss zu Jets
Auch Hans-Peter Martin schließt sich Forderung an
NEWS enthüllt in seiner am aktuellen Ausgabe die brisantesten kaufmännischen Teile des Eurofighter-Kaufvertrages. Den Zahlungsbestimmungen ist zu entnehmen, dass die erste Rate bereits mit 30. März 2006 datiert: "Die Bezahlung der Beträge erfolgt mit gleichbleibenden Halbjahresraten jeweils am 30. März und 30. September beginnend am 30. März 2006, jedoch mit Fälligkeit für die erste und zweite Rate am 10. Januar 2007."
Entgegen anderslautenden Behauptungen kann das Verteidigungsministerium vom Vertrag zurücktreten. Allerdings werden dann enorme Zahlungen fällig. Ein Ausstieg ab November 2006 würde zumindest 45 Prozent des Kaufpreises kosten. Zusätzlich fallen Kosten für die Rückabwicklung bereits eingeleiteter Gegengeschäfte an. Der Ausstieg würde somit rund eine Milliarde Euro kosten.
Im Kapitel "Garantie" heißt es: "Die Garantiefrist für Mangelfreiheit beginnt mit der Übernahme der jeweiligen Leistung und beträgt zwölf Monate." Zum Vergleich: Stabmixer haben in Europa regelmäßig eine Garantie von zwei Jahren, Passagierflugzeuge fünf Jahre.
Auch ein Weiterverkauf der Jets ist praktisch unmöglich: Denn Österreich besitzt nicht die Rechte an der Jet-Software, sondern nur ein "nicht ausschließliches und nicht übertragbares Nutzungsrecht". Sie darf "Dritten nicht zugänglich gemacht werden".
Die ganze Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!
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