Polizei gibt jetzt Gas: Österreichs Exekutive
testet ab sofort Porsche 911 für Patrouillen
- Autobahn-Raser sollen nicht mehr entwischen können
- Probebetrieb bis Oktober, dann fällt Entscheidung

Vorbei die Zeiten, in denen die Polizei notorischen Bleifüßen nur in den Auspuff schauen konnte, weil sie mit ihrem fahrbaren Untersatz den Rasern nicht nachkam: Ab sofort testet die Exekutive einen Porsche 911, mit dem auf den Transitrouten Patrouille gefahren wird. Der Probebetrieb läuft bis Oktober, danach soll die Entscheidung fallen, ob der Flitzer im Exekutiv-Dienst zur Dauerlösung wird.
Porsche Austria hat der Polizei den flotten Dienstwagen probeweise zur Verfügung gestellt. Er wird ab sofort auf den Autobahnen in allen Bundesländern eingesetzt und soll schon alleine durch seine Präsenz allen rennsportlichen Ambitionen einzelner Autofahrer Einhalt gebieten. Bisher war es der Exekutive oftmals nicht möglich, Hochgeschwindigkeits-Reisende sofort zur Mäßigung zu bewegen.
Einen Porsche als Exekutivfahrzeug gab es in Österreich übrigens bereits Mitte der sechziger Jahre, als ein "911er Targa" bei der Gendarmerie seinen Dienst tat. Aber auch schon früher, in den fünfziger Jahren, war die Gendarmerie mit Porsche 356 Cabrios unterwegs. Aber wegen der Tatsache, dass ein Sportwagen nicht den vollen Ausstattungs- und Raumbedarf eines "normalen" Polizeiautos erfüllen kann, wurden Porsche-Sportwagen nicht dauerhaft für den Polizeieinsatz "verpflichtet".
(apa)
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