Neuer Tempo-160-Protest von Greenpeace:
"Safety Cars" sollten "Raser" einbremsen
- Vier Fahrzeuge mit maximal 130 km/h unterwegs
- Verkehrsministerium: "Spitzenwert bei 155 km/h"
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Statt einer Blockade, wie am Dienstag, schickte Greenpeace am Mittwochvormittag vier so genannte "Safety Cars" auf die Kärntner Teststrecke für Tempo 160. Die Fahrzeuge waren mit maximal 130 km/h nebeneinander und in beiden Fahrtrichtungen auf dem Abschnitt der Tauernautobahn zwischen Spittal-Ost und Paternion unterwegs. Für den Sprecher von Verkehrsminister Gorbach ist diese Aktion schlicht "unverantwortlich": "Das grenzt an Gemeingefährdung und ist ein Bruch der Straßenverkehrsordnung." In Österreich gelte immerhin das Rechtsfahrgebot und als Richtwert bei Überholvorgängen eine Geschwindigkeitsdifferenz von 20 km/h. Greenpeace nehme massive Sicherheitsrisiken und Staus in Kauf, "nur um in die Schlagzeilen zu kommen".
Auf der Teststrecke ist am Mittwochvormittag tatsächlich die Höchstgeschwindigkeit möglich gewesen. Nur für rund 15 Minuten sei das Limit "durch erhöhte Lkw-Belastung" auf 130 km/h gesenkt worden, hieß es im Verkehrsministerium.
160 km/h ist den Angaben des Verkehrsministeriums zufolge zumindest am Vormittag niemand gefahren: "Der Spitzenwert lag bei 155 km/h, die Bandbreite der verwendeten Geschwindigkeiten, zwischen 135 und 150 km/h." In den Morgenstunden waren auf der zwölf Kilometer langen Strecke durchschnittlich 200 bis 300 Fahrzeuge unterwegs, zur Mittagszeit etwa 900. (apa/red)
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