Italienische Eisenbahner streiken ab heute: Alle Züge sollen 24 Stunden lang still stehen
- ÖBB: Auswirkungen auf Zugverkehr über die Grenze
- Streik im Vorfeld abgesagt, aber trotzdem geplant
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5000 Beschäftigte legten die Arbeit nieder
Die italienischen Eisenbahner dürften heute einen 24-stündigen Streik beginnen. Das Vorhaben wurde im Vorfeld zwar abgesagt, nach Angaben der ÖBB werden die Bediensteten der italienischen Bahn ihre Arbeit vermutlich doch niederlegen. Im internationalen Bahnverkehr zwischen Österreich und Italien werde es dadurch starke Einschränkungen geben, kündigte ÖBB-Sprecher Chrisoph Posch an.
Ab 21.00 Uhr sollen in Italien keine Züge verkehren. Am Samstag um 21.00 Uhr dürfte der Betrieb wieder aufgenommen werden. Grundsätzlich fahren die Garnituren in diesem Zeitraum nur bis und ab Innsbruck bzw. Villach. Nur wenige Züge werden über die Grenze weiterfahren. So wird je ein Eurcity von Innsbruck nach Rom und retour weitergeführt. Für die Züge zwischen Villach und Venedig gibt es teilweise einen ersatzweisen Busverkehr. Im innerösterreichischen Bahnverkehr soll es keine Einschränkungen geben, so Posch. (apa/red)

