Siemens entlässt 250 Mitarbeiter: Ederer verspricht ihnen 'großzügigen Sozialplan'
- Besonders betroffen sind Standorte Wien und Kärnten
- Soll 'in nachhaltige Wachstums- & Ertragszone führen'
Siemens Österreich wird in den nächsten Monaten bis zu 250 Mitarbeiter im Bereich der ehemaligen Elin EBG Gebäudetechnik kündigen. Dies gab Siemens Österreich-Generaldirektorin Brigitte Ederer bekannt. In den nächsten Tagen sollen die 250 Stellen beim Arbeitsmarktservice (AMS) angemeldet werden, "wir werden aber versuchen, den einen oder anderen noch im Konzern unterzubringen", sagte ein Siemens-Sprecher. Die 250 genannten Jobs seien daher eine Obergrenze.
Für die betroffenen Mitarbeiter sei mit dem Betriebsrat ein "großzügiger Sozialplan" ausgearbeitet worden. Eine Stiftung sei in Vorbereitung. Die Betroffenen verteilten sich über ganz Österreich mit Schwerpunkt auf den Standorten Wien und Kärnten.
Verkauf der Elin ausgeschlossen
Der von der VA Tech übernommene Bereich, der in dem neuen Cluster Siemens-Elin aufging, beschäftigt derzeit rund 1.100 Mitarbeiter. Neben den Kündigungen sollen unprofitable Aufträge aussortiert, Synergieeffekte gehoben und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung getroffen werden. Ein Verkauf der früheren Elin Gebäudetechnik komme nicht in Frage, erklärt Siemens.
Mit dem nun eingeleiteten Optimierungsprogramm für Siemens Elin werde es möglich sein, das Geschäftsfeld "in eine nachhaltige Wachstums- und Ertragszone zu führen", erklärt Ederer. (APA/red)

