Heißes Derby in Graz: Sturm gewinnt gegen GAK nach zweimaligem Rückstand noch 3:2!
- "Blackies" schlossen in Tabelle zu "Rotjacken" auf
- Ried schlägt Admira 2:0: Abstieg der Südstädter fix
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Sturm Graz hat mit einem 3:2-Sieg im Derby gegen den GAK in der Fußball-Bundesliga-Tabelle zum Grazer Rivalen aufgeschlossen. In einem treffereichen Lokalschlager gewannen die "Schwarzen" nach zweimaligem Rückstand mit 3:2 (2:2) und halten damit eine Runde vor Saisonende ebenso wie der GAK bei 42 Punkten.
Der gastgebende GAK war in der ersten Hälfte zweimal in Führung gegangen, doch Sturm hatte jeweils binnen Minuten geantwortet. Das 1:0 durch Zlatko Junuzovic fiel nach einem sehenswertem Alleingang (17.), Frank Verlaat glich nur drei Minuten später per Kopfball nach einem Eckball aus. Die abermalige Führung der Rotjacken hielt dann nicht einmal eine Minute. Zuerst staubte Alen Skoro aus wenigen Metern zum 2:1 ab (35.), praktisch im Gegenzug gelang Bojan Filipovic dann der erneute Ausgleich (36.).
Der temporeiche Schlagabtausch ebbte nach dem Seitenwechsel etwas ab. Salmutter verpasste unmittelbar nach der Pause per Weitschuss die Führung für Sturm nur knapp (50.), in der 69. Minute machte es der Jungstar dann besser und traf nach idealer Vorlage von Thomas Krammer mit seinem sechsten Saisontor zum 3:2. Danach vergaben noch Skoro (84.) und Leitgeb (86.) gute Chancen.
Für zwei Urgesteine war es wohl das letzte Derby. GAK-Urgestein Gregor Pötscher beendet im Sommer seine Laufbahn und auch Sturms Günther Neukirchner wird nach Meisterschaftsende wohl abdanken. Seine endgültige Entscheidung darüber steht allerdings noch aus.
Ried schickt Admira in den Keller
SV Ried hat im letzten Heimspiel ihres scheidenden Trainers Heinz Hochhauser einen 2:0-Erfolg über Admira gefeiert und damit den Abstieg der Südstädter aus der T-Mobile-Bundesliga besiegelt. Daniel Kastner (13.) und Sanel Kuljic (44./Elfer) mit seinem 15. Saisontor fixierten den Sieg der Gastgeber, die als Vierte weiter drei Punkte Rückstand auf Pasching und den UEFA-Cup-Startplatz aufweisen.
Nach zwei Remis (gegen Mattersburg und die Austria) und einer Niederlage im eigenen Stadion durften die Rieder und ihre Fans wieder jubeln. Hochhauser verabschiedete sich im vorletzten Match seines zweijährigen Engagements mit einer eindrucksvollen Bilanz aus der Fill-Metallbau-Arena - in 35 Matches im eigenen Stadion gab es nur vier Niederlagen. Und Kuljic zog mit seinem 15. Saisontreffer mit dem Austrianer Linz gleich und hat damit in der letzten Runde die Chance, sich zum Torschützenkönig zu küren.
Das Resultat entschädigte aber für vieles. Denn die Vorstellung der Rieder war keineswegs europacupwürdig. Schon vor dem Wechsel gab es zahlreiche Schnitzer in der Abwehr, aus denen die Gäste aber kein Kapital schlugen. Und nach der Pause rief die zu defensive Spielweise seiner Mannschaft bei Hochhauser Ärger hervor - er intervenierte mehrfach an der Outlinie. Ried beschränkte sich auf Konter, Admira fand aber kein Mittel, die Abwehr zu knacken.
Nach dem Match wurde Coach Hochhauser auf dem Spielfeld würdig verabschiedet.
(apa/red)
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