Neue Ermittlungen gegen Sportdirektor von Juve: Moggi unter Verdacht des Betrugs
- Auch Sohn im Visier der Staatsanwaltschaft
·Italien: Juve holte sich 29. Meistertitel
Trotz Korruptions-Affäre
"Alte Dame" souverän
Die Staatsanwaltschaft von Neapel hat Ermittlungen gegen den Sportdirektor von Fußball-Rekordmeister Juventus Turin, Luciano Moggi, und gegen seinen Sohn Alessandro wegen Sportbetrugs aufgenommen. Die Erhebungen betreffen die Transfertätigkeiten und die Beziehungen Moggis zur Spieler-Vermittlungsagentur GEA unter der Leitung seines Sohnes Alessandro. Die Gesellschaft hat in Italien mehr als 200 Spieler und Trainer unter Vertrag.
Alessandro und Luciano Moggi sollen mehreren italienischen Klubs Fußballer und Verträge aufgezwungen haben. Die Staatsanwälte von Neapel werfen Moggi illegale Konkurrenz und Drohungen vor. Nach Angaben der italienischen Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport" könnte Moggi sogar festgenommen werden.
Moggi ist auch in den Sog eines ausgedehnten Schiedsrichterskandals geraten. Er wird der Absprachen mit einigen Schiedsrichtern beschuldigt.
(apa)
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