Mittwoch, 3. Mai 2006

Fall Corinne Rey-Bellet: Schweizer Ex-Skirennläuferin war angeblich schwanger

  • Ehemann befindet sich weiter auf der Flucht

Die getötete Schweizer Ex-Skirennfahrerin Corinne Rey-Bellet war im dritten Monat schwanger. Das berichtet die Schweizer Zeitung "Blick" am Mittwoch unter Berufung auf einen Cousin. Die 33-jährige hinterlässt einen zweijährigen Sohn. Ihr Ehemann, der Rey-Bellet und deren Bruder Alain getötet haben soll, ist der Polizei zufolge weiter auf der Flucht. Nach ihm wird mit internationalem Haftbefehl gefahndet.

Vom Ehemann fehlt nach wie vor jede Spur. "Die Suche nach Gerold Stadler hat oberste Priorität", sagte der Sprecher der Walliser Kantonspolizei, Jean-Marie Bornet, auf Anfrage. Bisher tappe man aber noch im Dunkeln. Man wisse nicht, wo sich der Gesuchte aufhalte.

Seine Spur verlor sich im Weiler Huemoz oberhalb von Ollon. Dort hatte die Poliezi am frühen Montagmorgen das Auto Stadlers gefunden. Am Vorabend war Stadler gesehen worden, als er mit einer Waffe in der Hand das Haus der Rey-Bellets verlassen hatte. Gemäß den Angaben des Unterwalliser Untersuchungsrichters Philippe Medico hatte er vorher seine 34-jährige Ehefrau Corinne sowie deren Bruder erschossen.

Zudem hatte er seine Schwiegermutter schwer verletzt. Über deren Gesundheitszustand war bis Dienstagmittag vorerst nichts Neues zu erfahren. Ihr Zustand galt am Montagabend als stabil.

(apa/red)

3.5.2006 18:55