Neuer Staatschef für Italien: Zähes Ringen um Präsidentschaftskandidat geht weiter
- Berlusconi lehnt Prodi-Favorit D'Alema noch immer ab
- Für Wahlsieger Prodi ist eine schnelle Wahl wichtig
·Italien: Heftiges Duell
um Präsidentenamt!
D'Alema oder Amato? Streit in Mitte-Links-Block
·Ciampi verzichtet auf eine zweite Amtszeit
Appelle von Prodi und Berlusconi nutzten nichts
·Berlusconi reichte seinen Rücktritt ein
Weg für Bildung einer Mitte-Links-Regierung frei
·Berlusconis langer Kampf gegen die Justiz
KLICKEN: Viele Prozesse und keine Schuldsprüche
·Berlusconi: Siegertyp wurde immer nervöser
Mit aggressiver Rhetorik den Bogen überspannt?
Am Vorabend der Präsidentenwahl haben die beiden politischen Lager in Italien weiter nach einem gemeinsamen Kandidaten für das höchste Staatsamt gesucht. Die Unterhändler beider Seiten kamen am Sonntagabend in den Büros des scheidenden Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi zusammen. Der künftige Regierungschef Romano Prodi und Berlusconi selbst nahmen an der Zusammenkunft nicht teil.
Berlusconi hat erneut die Kandidatur des von Prodi favorisierten ehemaligen Regierungschefs Massimo D'Alema abgelehnt. Für Prodi ist die schnelle Wahl eines Staatsoberhaupts wichtig. Erst nach der Entscheidung kann er von diesem den Auftrag zur Regierungsbildung erhalten. Am Montag kommen die Mitglieder beider Parlamentskammern sowie die Vertreter der 20 italienischen Regionen zusammen, um den neuen Staatschef zu wählen. (apa/red)
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