Lösegeld für deutsche Geiseln? Regierung hat angeblich 10 Millionen Dollar bezahlt
- Außenministerin hält sich zu neuem Bericht bedeckt
- Offiziell zahlt Deutschland kein Geld an Kidnapper
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Einer der Geiselnehmer sprach offenbar Deutsch
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Botschafter: "Entführung durch kriminelle Gruppe"
Die deutsche Bundesregierung soll mehr als zehn Millionen Dollar (rund acht Millionen Euro) Lösegeld für die Freilassung der beiden Leipziger Ingenieure René Bräunlich und Thomas Nitzschke bezahlt haben, berichtete die ARD unter Berufung auf Sicherheitskreise. Dabei sei unklar, wie viel Geld bei den Entführern angekommen sei und wie viel die Vermittler für sich behalten hätten.
Die Summe entspricht nach Experten-Meinungen dem im Irak derzeit üblichen Lösegeld für ausländische Geiseln. Es wird auf fünf Millionen Dollar pro Person geschätzt. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes wollte gegenüber der ARD keine Stellung dazu nehmen und verwies auf den Grundsatz der Bundesregierung, dass sie nicht erpressbar sei und kein Lösegeld zahle. (apa/red)
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