Star Trek lässt grüßen: Washington will Laserwaffe gegen Satelliten entwickeln
- Soll Feind-Satellit mit Lichtstrahlen vom Himmel holen
- Budget für Entwicklung wurde bereits eingereicht
Die US-Regierung will eine mächtige bodengestützte Laserwaffe entwickeln, die feindliche Satelliten mit konzentrierten Lichtstrahlen vernichten kann. Das geht nach Angaben der "New York Times" aus Dokumenten hervor, die im Rahmen von Budgetberatungen von der Luftwaffe beim Kongress eingereicht wurden.
Danach ist das Vorhaben Teil eines umfassenden Plans zur Entwicklung von sowohl defensiven als auch offensiven Weltraumwaffen, dessen Umsetzung aber ungewiss ist. Der "New York Times" zufolge hat ein Unterausschuss des Abgeordnetenhauses in der vergangenen Woche die Finanzierung des Anti-Satelliten-Projekts abgelehnt, was allerdings nicht zwangsläufig bedeutet, dass das Vorhaben auch bei den anstehenden Beratungen im Hauptausschuss abgeschmettert wird.
Nach Angaben der Zeitung wird im Starfire-Observatorium im Bundesstaat New Mexico bereits an der Laserkanone geforscht. Das Vorhaben gehe viel weiter als Pläne für einen Anti-Satelliten-Laser während der Präsidentenzeit von Bill Clinton vor zehn Jahren.
Demokratische Kongressmitglieder, die eine "Militarisierung" des Weltraums befürchten, äußerten sich unterdessen erfreut über die ablehnende Haltung des von den Republikanern beherrschten Unterausschusses.
(apa)
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