"Schwierigste wahrscheinlich hinter uns": Fischer äußert sich zum Bawag-Skandal!
- Problemlösung, 'dass wir wieder gut schlafen können'
- Bundespräsident ließ sich von Nowotny informieren
·ÖGB: Gorbach deutet Finanzströme zu SP an
Vizekanzler sieht noch viele offene Fragen
·Ministerrat: BAWAG-Sicherung beschlossen
Grasser: "Bank ist aus heutiger Sicht gerettet"
·BAWAG muss im Juli 2007 verkauft sein
Eigenes Gesetz im Finanz- ausschuss beschlossen
·Steht Verzetnitsch noch Klage ins Haus?
"Untreue im Amt" als Grund für die Entlassung?
·Refco sitzt in Nobel- wohnung der Bawag
In Wr. Wohnungen der Bank auch Elsner-Familie
·Ex-BAWAG-Chef Elsner attackiert Flöttl
Banker hätte konservativ veranlagen sollen
·EU dürfte staatliche BAWAG-Hilfe prüfen
Unterstützung nur unter gewissen Bedingungen
·Verzetnitsch laut Hundstorfer entlassen
Keine Pension: ÖGB setzt
Ex-Präsident vor die Tür
·ÖGB-Bundesvorstand stimmt Verkauf zu
Gewerkschaft legt OeNB künftig Vermögen offen
Bundespräsident Heinz Fischer hat sich von BAWAG-Generaldirektor Ewald Nowotny vom Stand der Rettungsaktion für die zuletzt in die Krise geschlitterte Gewerkschaftsbank BAWAG informieren lassen. Zuvor hat der Ministerrat die Gesetze für die von Bund (Bundesgarantie) und Finanzinstituten (Kapitalzusagen) getragene konzertierte Stützungs-Aktion für die angeschlagene Bank beschlossen.
Laut BAWAG-Chef Nowotny konnte nun der Spareinlagenabfluss im Wesentlichen gestoppt werden. Es sei zu einer deutlichen Entspannung gekommen. Die Einlagen seien sicher, bekräftigte er. Und auch in den USA sei man wieder voll handlungsfähig. Wichtig seien nun die genauen Gesetzesformulierungen zur Sicherung des Instituts. Darauf habe er als Vortandschef besonders Bedacht zu nehmen.
Fischer würdigte Nowotnys große Erfahrung, Umsichtigkeit und seinen Einsatz und zeigte sich zufrieden, dass das "ganz große Problem" der Bank in Lösung begriffen sei.
"Das Schwierigste liegt jetzt wahrscheinlich hinter uns", erklärte der Bundespräsident nach dem Vier-Augen-Gespräch mit dem Bank-Generaldirektor vor den Medien.
Zu den als Spätfolge der Refco/Karibik-Affäre zuletzt gravierend gewordenen Problemen um ÖGB/BAWAG selbst - die die BAWAG wie berichtet an den Rand des Kollaps gebracht hatten - selbst wollte er sich Fischer rückblickend nicht äußern. Er sei "sehr sehr betroffen", räumte er ein.
Er appellierte aber, den Blick nach vorn zu richten. Alle Kräfte würden darauf verwendet, dass das Problem so gelöst werde, "dass wir alle wieder ruhig schlafen können".
Er sei froh, dass offenbar breiter Konsens vorhanden sei. An alle gesetzgebenden Stellen richtete der Präsident den Appell, unter Einhaltung aller erforderlichen Fristen keine Zeit zu verlieren. Auch er selbst werde selbstverständlich die Beurkundung des verfassungsmäßigen Zustandekommens des BAWAG-Sicherungsgesetzes nicht verzögern. (apa/red)
Syrien14:01
Annan trifft AssadUNO-Sondergesandter spricht mit dem Präsidenten. Auch Treffen mit Opposition.
Wahl in Ägypten13:31
Heftige ProtesteDemonstranten am Tahir-Platz. Feuerangriff auf Wahlkampfzentrale von Shafik.
Platter trifft David Alaba15:21
Platter blamiert sichLandeshauptmann mit Aha-Erlebnis bei David Alaba: "Sie können ruhig Deutsch mit mir reden"
