NEWS-Gallup-Umfrage: Affäre um BAWAG stärkt Bundeskanzler Schüssel den Rücken
- Gusenbauer und SPÖ bauen ab - Grüne profitieren
- ÖVP 40 %, SPÖ 38%, Grüne 12%, FPÖ 8%, BZÖ 2%
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"Als Geste, um zu zeigen,
dass Bank jetzt sicher ist"
·Causa BAWAG: Ihre MEINUNG SCHREIBEN!
MITREDEN: Was sagen Sie zu Elsner, Flöttl & Co?
Die Bawag-Affäre zeigt Wirkung: Die Aufregungen um die Rettung der Bank schlagen sich nun verstärkt in den politischen Daten nieder. Die ÖVP verteidigt in der Sonntagsfrage Ihren wiedergewonnenen ersten Platz, VP-Chef Wolfgang Schüssel baut seinen Kanzlerbonus aus:
Würde am kommenden Sonntag gewählt, so wäre die ÖVP mit 40 Prozent stimmenstärkste Partei. Die SPÖ verliert noch einmal einen Prozentpunkt und käme auf 38 Prozent. Die Grünen profitieren von der Schwäche der SPÖ und dürften derzeit mit zwölf Prozent (plus zwei Prozentpunkte) rechnen. Die FPÖ verliert trotz der Wählerbewegungen einen Prozentpunkt und hält bei acht Prozent.
Stärker noch sind die Auswirkungen in der Kanzlerfrage: Könnten die ÖsterreicherInnen den Bundeskanzler direkt wählen, so käme derzeit Schüssel mit 47 Prozent (zuletzt 45) ins Kanzleramt. Da gleichzeitig SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer sechs Prozentpunkte abbaut und nur noch von 31 Prozent der 400 Befragten direkt gewählt würde, vergrößert sich der Abstand auf 16 Prozent.
Eindrucksvolle 14 Prozent überlegen, als Folge von Bawag-Skandal und ÖGB-Krise bei der Nationalratswahl eine andere Partei zu wählen. Von diesen Wechselwilligen erwägen 29 Prozent, die ÖVP zu wählen, 21 die Grünen und elf Prozent die FPÖ.
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