Montag, 8. Mai 2006

Zach als Innsbrucker Bürgermeisterin wiedergewählt: Sechs weitere Jahre im Amt!

  • "Für Innsbruck", SP und VP bilden neuen Stadtsenat

In seiner konstituierenden Sitzung hat der Innsbrucker Gemeinderat Bürgermeisterin Hilde Zach (Für Innsbruck) in ihrer Funktion für weitere sechs Jahre bestätigt. Sie erhielt in der geheimen Abstimmung 28 der 40 möglichen Stimmen. Bei ihrer letzten Wahl im Jahr 2002 war sie von 30 der 40 Mandatare gewählt worden.

Hilde Zach kann mit ihrer VP-nahen Gruppierung "Für Innsbruck" mit der Unterstützung der Stadt-VP, des VP-Seniorenbundes und der SPÖ rechnen. Von den 40 Mandataren gehören 26 der Regierungskoalition an.

Die Stadtchefin verwies in der Konstituierenden Sitzung des Gemeinderates auf das Wahlergebnis, das ihre Gruppierung in die Hauptverantwortung berufen habe. Sie versprach, "Bürgermeisterin für alle Innsbrucker" sein zu wollen. Der Sparkurs in der Landeshauptstadt werde fortgesetzt. Außerdem seien die Koalitionsparteien übereingekommen, die städtischen Leistungen insbesondere für die Daseinsfürsorge absichern zu wollen.

Im Gemeinderat stellt Für Innsbruck elf Sitze, die Stadt-VP sechs, der VP-Seniorenbund einen. Auf die SPÖ und Grünen entfallen jeweils acht Mandate. Vier Gemeinderäte stellt die "Freie Liste" von VP-LAbg. Rudi Federspiel, zwei die FPÖ.

Die Zahl der Stadtsenatsmitglieder bleibt mit sieben gleich. Drei Sitze stellt Für Innsbruck, zwei die SPÖ und jeweils einen die VP und die Grünen. Die Grünen haben keine Amtsführung, sie wollen in dem Gremium eine Kontrollfunktion wahrnehmen.

Zum ersten Vizebürgermeister wurde der bisherige 2. Vize, Stadt-VP-Chef Eugen Sprenger gewählt (26 Stimmen). Die Funktion des 2. Vizebürgermeisters nimmt der frühere Magistratsdirektor Christoph Platzgummer (FI) (29 Stimmen) wahr.

Für den Innsbrucker Gemeinderat bedeutete die Wahl eine große Erneuerung. Von den 40 Mandataren sind gleich 20 "Neue". (apa/red)

8.5.2006 16:41