Glimpflicher Sturz am Glockner: Tscheche überlebt wilden Fall in der Pallavicini-Rinne
- Kam mit Prellungen und Hautabschürfungen davon
- Eispickel hielt nicht - Seil an Geländekante gerissen
Glimpflich ausgegangen ist ein dramatischer Bergunfall in der Pallavicini-Rinne im Kärntner Großglocknergebiet. Ein 29-jähriger Tscheche stürzte vom oberen Drittel, auf 3.540 Meter Seehöhe, die gesamte Rinne hinab. Er kam mit Prellungen und Hautabschürfungen davon, teilte die Polizei mit.
Vier tschechische Bergsteiger, drei Männer und eine Frau, waren zu einer Tour durch die Pallavicini-Rinne aufgebrochen. Sie stiegen in zwei Zweierseilschaften auf, der 29-Jährige ging als Erster. Gegen 7.10 Uhr stürzte er, weil der Eispickel nicht hielt. Sein Seilpartner konnte den Sturz zwar halten, durch eine scharfe Geländekante riss jedoch das Seil.
Andere Bergsteiger alarmierten die Rettungskräfte, der Polizeihubschrauber "Libelle" sichtete die Absturzstelle. Der Verletzte wurde schließlich vom Rettungshubschrauber Christophorus 7 geborgen und ins Spital geflogen.
(apa/red)
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