Pilotversuch: Ab sofort patroulliert neuer Sicherheitsdienst in Wiener S-Bahnen
- Soll Auswirkung auf Fahrgast-Sicherheitsgefühl testen
In den Wiener S-Bahnen patrouilliert ab sofort ein Sicherheitsdienst. In einem Pilotversuch soll dieser vorerst einen Monat lang für Ruhe und Ordnung in Garnituren bzw. auf Bahnhöfen sorgen. Im Einsatz sind in den Abenstunden insgesamt vier Teams - bestehend aus zwei Personen. Dabei handelt es sich sowohl um Mitarbeiter der ÖBB als auch private Sicherheitskräfte.
Der Sicherheitsdienst trägt eine spezielle Uniform sowie Sicherheitswesten. Die Idee für die Schaffung eines Sicherheitsdienstes kam von den Wiener Linien, wo es eine "U-Bahn- Aufsicht" schon seit längerem gibt.
Straftaten nicht gestiegen
Laut ÖBB hat der Einsatz aber nicht unbedingt mit der tatsächlichen Sicherheitssituation in den Schnellbahnen zu tun. Die Straftaten dort seien zuletzt nicht gestiegen. Allerdings ist laut Umfragen das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste, vor allem bei Frauen und am Abend, nicht immer sehr ausgeprägt.
(APA/red)
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