Freitag, 21. Juli 2006

Tierquälerei mit Eisenrohr: Pferdeschänder
trieb in Niederösterreich sein Unwesen

  • Bezirk Gmünd: Stute im Genitalbereich verletzt

Ein Pferdeschänder hat im Bezirk Gmünd sein Unwesen getrieben. Nach Angaben der Sicherheitsdirektion verletzte der Unbekannte eine Stute im Genitalbereich. Der Besitzer entdeckte die Tat und erstattete die Anzeige.

Der Tierquäler dürfte in den offenen Stall geschlichen sein. Als Tatwaffe hat ihm möglicherweise ein Eisenrohr gedient, mit dem er einer zehn Jahre alten Stute, einem Turnierpferd, neben der Scheide zwei oberflächliche, etwa zwei und 1,5 Zentimeter lange senkrechte Wunden zufügte.

Von einer weiteren Schändung dürfte der Unbekannte durch die wild um sich schlagenden Tiere und das Bellen des Haushundes abgehalten worden sein, so die Sicherheitsdirektion.

Die 13-jährige Tochter des Pferdebesitzers hatte sich zum Zeitpunkt der Tat alleine im Haus befunden. Sie nahm den Lärm und die vom Stall herauslaufenden Tiere wahr.

(apa/red)

21.7.2006 22:57