8,4 Prozent höher als 2005: Energie
verteuerte sich für Haushalte deutlich
- Bei Strompreis zeigte sich im März stärkster Anstieg
- Langer Winter: Heizölkosten um 17 Prozent erhöht
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Die österreichischen Haushalte mussten auch im März 2006 wieder deutlich mehr für Energie zahlen als vor einem Jahr. Der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Energiepreisindex für private Haushalte zeigt heuer weiter nach oben. Der Energiepreisindex liegt im März 2006 um 0,4 Prozent über dem Niveau des Vormonats und um 8,4 Prozent über dem Wert des Vorjahres.
Insgesamt haben sich die Preise der einzelnen Energieträger höchst unterschiedlich verändert, ein einheitlicher Trend war nicht zu erkennen, so die Energieagentur. Der Preis für Super- und Normalbenzin verringerte sich um rund 1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Die Preise beider Produkte liegen damit aber rund 10 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Preis für Diesel blieb gegenüber Februar konstant und lag um 12,4 Prozent über dem Wert von März 2005.
Beim Strom gab es im März 2006 den stärksten Anstieg seit über einem Jahr. Getrieben von einem Anstieg des Arbeitspreises (sowohl Nacht als auch Tag) stieg der gesamte Strompreis gegenüber Februar um 1,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahreswert betrug der Anstieg 1,9 Prozent.
Bei den Heizkosten hat der kalte Winter auch noch im März seine Spuren hinterlassen. Heizöl stieg gegenüber Februar um weitere 1,8 Prozent und lag um rund 17 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Auch bei den festen Brennstoffen waren Steigerungsraten festzustellen: Der Brennholzpreis stieg im Jahresvergleich um 6,6 Prozent an, während der Anstieg bei den Kohleprodukten rund 2,4 Prozent betrug. (apa)
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