Nettogewinn fast um die Hälfte höher: Erste
Bank im 1. Quartal 2006 mit Rekordergebnis
- Gewinn pro Aktie kletterte von 67 Cent auf 83 Cent
Ein neues Rekordergebnis meldete am Freitag die börsenotierte Erste Bank. Der Nettogewinn war im ersten Quartal 2006 um fast die Hälfte höher als im Vorjahr. Der Gewinn pro Aktie stieg im Erst-Quartal von 67 Cent im Vorjahresquartal auf jetzt 83 Cent. Für das Gesamtjahr 2006 erwartet der Vorstand eine Steigerung des Konzernjahresüberschusses "um mehr als 20 Prozent".
Das Betriebsergebnis verbesserte sich bis Ende März von 387,7 auf 471,2 Mio. Euro, das war ein Zuwachs um 21,5 Prozent. Der Vorsteuergewinn legte um ein Drittel zu, im Detail stieg der Periodenüberschuss vor Steuern stieg von 284,4 Millionen auf 380,4 Mio. Euro (plus 33,8 Prozent). Der Überschuss nach Steuern und Fremdanteilen erhöhte sich von 160,3 Mio. Euro auf 239,6 Mio. Euro, das war ein Anstieg um 49,5 Prozent.
Für Erste-Bank-Chef Andreas Treichl ist das Quartalsergebnis "ein toller Start in das Jahr 2006". Für ihn beweist das Ergebnis den ausgewogenen "Länder- und Business-Mix" seines Hauses. Bei den Osteuropa-Töchtern erwartet er, "dass wir das Ergebnis der ersten drei Monate in den kommenden Quartalen übertreffen werden". Besonders zufrieden sei er auch mit dem weiterhin ausgezeichneten Österreichgeschäft. Auch dieser Trend sollte anhalten.
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