Montag, 24. April 2006

"trend": Red-Bull-Gründer Mateschitz will "Afro Coffee" nach Europa bringen

  • Erstes "Afro Cafe" nach südafrikanischem Vorbild
  • Eröffnung in Salzburgs Innenstadt im Sommer 2006

Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz will noch im Sommer 2006 mit Partnern in Salzburg das erste "Afro Cafe" eröffnen und mit dem Gastronomiekonzept in weitere europäische Städte expandieren, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner aktuellen Ausgabe. Vorbild ist das vom Geschäftsmann und Model Grant Rushmere 2005 in Kapstadt (Südafrika) eröffnete gleichnamige Lokal, in dem eigens kreierter afrikanischer Kaffee (Afro Coffee) verkauft wird.

Rushmere ist ebenso wie Mateschitz’ langjähriger Werbepartner Johannes Kastner federführend an dem Projekt beteiligt. Der Salzburger Standort soll laut Rushmere am Bürgerspitalsplatz nahe der Getreidegasse sein, wegen noch laufender Verhandlungen mit einem Mieter könnte sich die für Juli geplante Eröffnung aber verzögern, so der "trend" weiter.

Für die Europa-Expansion wurde Ende 2005 die Afro Coffee AG im schweizerischen Zug ins Firmenbuch eingetragen, die genauen Gesellschafteranteile werden noch nicht offengelegt. Geschäftsführer der österreichischen Afro-Coffee-Tochter ist Dany Bahar, rechte Hand von Mateschitz. "Wir wollen nach dem Flagship-Store in Salzburg weitere Cafés in Städten wie Amsterdam, Copenhagen oder Berlin eröffnen", sagt Rushmere dem "trend". Das Ziel: "Ein Fixpunkt in den urbanen Landschaften Europas werden." Weder Red-Bull-Chef Mateschitz, der das Projekt als "privat" betrachtet, noch Kastner wollten sich zu "Afro Cafe" äußern.

24.4.2006 09:13