Chancen stehen "50 zu 50": Schumachers Ferrari-Zukunft soll in einem Monat klar sein
- Meint Ferrari-Präsident Montezemolo in Interview
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Michael Schumachers Zukunft bei Ferrari wird sich innerhalb der kommenden vier Wochen klären. Dies sagte Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo am Samstag in einem Interview der "La Gazzetta dello Sport". "Schumacher weiß, dass wir uns mit ihm einigen werden, wenn er zwei Jahre bleiben will. Innerhalb eines Monats werden wir alles wissen", betonte Montezemolo.
Nach Medienberichten fordert Schumachers Manager Willi Weber einen Zweijahresvertrag, während Ferrari eine Vertragsverlängerung mit dem 37-jährigen Piloten um ein Jahr bis 2007 bevorzuge. Die Chancen, dass der siebenfache Formel 1-Weltmeister seine Karriere bei Ferrari fortsetze, schätzte Montezemolo auf "50 zu 50".
Sollte Schumacher wider Erwarten zurücktreten, hat Ferrari angeblich noch keinen Ersatz verpflichtet. Eine Einigung mit Kimi Raikkönen dementierte Montezemolo. "Da ist nichts dran. Wir halten ihn lediglich für einen der drei derzeit besten Piloten", erläuterte der 58-Jährige.
Gleichzeitig erklärte der Fiat-Präsident, dass ein Wechsel des italienischen Motorradweltmeisters Valentino Rossi zu Ferrari in die Formel 1 weiterhin denkbar sei. "Wir werden mit Rossi in den nächsten Wochen reden, um eine Entscheidung zu treffen", kündigte Montezemolo an. Ferraris Titelchancen für diese Saison schätzte er sehr gut ein: "Die Konkurrenz ist sehr groß, aber wir sind wieder da."
(apa/red)
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