Anschlagsserie auf Einwanderergeschäfte in britischer Hauptstadt London: Ein Toter
- Ein weiterer Mann schwebt in Lebensgefahr

In London sind Geschäfte von asiatischen Einwanderern zum Ziel einer Serie von Brandanschlägen geworden. Die britische Polizei leitete nach Angaben vom Sonntag Ermittlungen wegen eines möglicherweise rassistischen Hintergrunds ein. Beim jüngsten von bisher drei Anschlägen war ein 40-jähriger Einwanderer aus Pakistan getötet worden. Ein weiterer Mann schwebt noch in Lebensgefahr. Das Geschäft, in das ein Unbekannter einen Brandsatz geworfen hatte, brannte völlig aus.
Nach Erkenntnissen von Scotland Yard verübte derselbe Täter Mitte April auch die Anschläge auf zwei andere Geschäfte, die ebenfalls von asiatischen Einwanderern betrieben werden. Dabei wurde niemand verletzt. Gesucht wird nach einem etwa 30- bis 35-jährigen Mann mit dunkler Hautfarbe. Ein Polizeisprecher sagte, die Anschläge seien vermutlich "rassistisch motiviert".
(apa)
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