Schon wieder schweres Grubenunglück in China: Mindestens 27 Kumpel tot, 5 vermisst
- Mehrere Mitglieder der Grubenleitung verhört
- Ursache der Gasexplosion ist noch unklar
Bei einer Gasexplosion in einem chinesischen Kohlebergwerk sind mindestens 27 Bergleute in den Tod gerissen worden. Fünf Kumpel wurden am Sonntag noch vermisst, wie die Behörde für Bergwerkssicherheit mitteilte. Demnach arbeiteten zum Zeitpunkt der Explosion am Samstagnachmittag 39 Männer im Wayaobao-Bergwerk in der nordwestlichen Provinz Shaanxi. Sieben von ihnen konnten leicht verletzt gerettet werden.
Die Unglücksursache war vorerst unklar. Laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua wurden der Besitzer und das Management der Mine verhört. Firmenunterlagen wurden beschlagnahmt und Guthaben eingefroren. Chinas Bergwerke gehören zu den unsichersten der Welt. Jährlich kommen tausende Kumpel bei Unfällen ums Leben. Oft konnten eindeutige Verstöße gegen die Sicherheitsbestimmungen nachgewiesen werden. (apa/red)
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