"Psychopath der übelsten Sorte": Israels Premier vergleicht Ahmadinejad mit Hitler
- Olmert: "Spricht von völliger Vernichtung der Juden"
- Aber zurückhaltende Äußerungen zu Militärschlag
·Israel: Regierung und
Programm bald fixiert
Programm sieht Rückzug aus Westjordanland vor
·Israel: Olmert will Jerusalem umzäunen
Obwohl palästinensische Siedler dagegen klagten
Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert hat eindringlich vor dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinejad gewarnt und ihn mit Adolf Hitler verglichen. "Ahmadinejad spricht heute so wie Hitler vor der Machtergreifung. Er spricht von der völligen Zerstörung und Vernichtung des jüdischen Volkes", sagte Olmert laut "Bild"-Zeitung. Er hoffe, dass er niemals so gefährlich und zerstörerisch werde und keine Chance bekomme, seine Drohungen in die Tat umzusetzen.
Der Vorabmeldung zufolge bezeichnete Olmert den iranischen Staatschef als "Psychopathen der übelsten Sorte", der sehr gefährlich sei. Deshalb müsse verhindert werden, dass Ahmadinejad an Atomwaffen komme.
Zur Frage eines möglichen Militärschlages gegen das muslimische Land äußerte sich Olmert zurückhaltend: Unter der Führung der USA werde der Westen gewährleisten, dass der Iran unter keinen Umständen an nichtkonventionelle Waffen komme. "Der Präsident der Vereinigten Staaten ist ein sehr mutiger Mann, der das sehr genau versteht. In welcher Form das geschieht, kann ich sicherlich den Amerikanern, den Deutschen, den Franzosen und den Briten überlassen. Sie wissen, was zu tun ist", wurde der Regierungschef zitiert.
Olmert äußerte sich zuversichtlich, dass die deutsche Bundesregierung Ahmadinejad nicht zur Fußball-WM empfangen werde. "Die Frage ist, ob Deutschland als Gastgeber der WM es verhindern kann, dass ein rechtmäßiger, aber widerwärtiger und peinlicher Antisemit als Staatsgast anreist." Wenn er doch komme, sollten ihm die Fans einen "passenden Empfang" bereiten, so dass er schnell wieder abreise. (apa)
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