Donau-Hochwasser: Wieder Deiche in Rumänien gebrochen - Tausende geflohen
- Südrumänische Regionen Dolj und Calderasi betroffen
- Pegelstand noch immer doppelt so hoch wie normal
In Rumänien sind nach offiziellen Angaben wieder mehr als 14.000 Menschen vor dem Hochwasser der Donau geflohen. Wie die Nachrichtenagentur Mediafax berichtete, sind in den letzten Tagen weitere Deiche gebrochen. Etwa ein Drittel der Flutopfer sei in Camps in den am stärksten vom Donau-Hochwasser betroffenen südrumänischen Regionen Dolj und Calarasi untergebracht. Der Rest habe bei Verwandten und Bekannten Unterkunft gefunden.
Das Hochwasser hat in den vergangenen Wochen 157 Ortschaften überschwemmt. Unter Wasser standen mehr als 150.000 Hektar Land, 70.000 davon wurden kontrolliert überflutet. In den vergangenen Tagen sei der Wasserstand auf dem gesamten rumänischen Donauabschnitt zwar zurückgegangen, doch sei er immer noch fast doppelt so hoch wie normal. Nach Angaben des Innenministeriums wird sich die Hochwasserlage in Rumänien erst Ende Mai, Anfang Juni normalisieren.
(apa/red)
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Nachbeben in Italien14:54
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
Anders Behring Breivik11:25
Arische Nasen-OP"Wir fanden es ein wenig dekadent", erzählt ein Jugendfreund des Attentäters
