Banküberfall in Niederösterreich: Räuber erbeutete 30.000 Euro und konnte fliehen
- Spektakuläre Alarmfahndung in Zug verlief erfolglos
Ein Räuber, der eine Bank in St. Valentin in Niederösterreich überfallen hat, konnte mit 30.000 Euro entkommen. Weil die Möglichkeit bestand, dass er mit dem Zug nach Linz geflüchtet sein könnte, wurde dort nach ihm gefahndet - allerdings ohne Ergebnis.
Nach Angaben der oberösterreichischen Sicherheitsdirektion betrat gegen 14.20 Uhr ein Mann eine Erste Bank mit einer Pistole und forderte Bargeld. Er erzwang die Herausgabe von 30.000 Euro. Zeugen gaben an, er sei zum Bahnhof geflüchtet und in einen Zug nach Linz gestiegen. Deswegen wurde dort eine Alarmfahndung ausgelöst. Ein Großaufgebot der Polizei raste zum Bahnhof. Auch die Spezialeinheit Cobra und ein Hubschrauber waren im Einsatz.
Im Zug war er jedoch nicht. Zeugen berichteten jedoch von einem Mann, der ausgestiegen und anschließend davongelaufen sei. Beamte gingen durch abgestellte Waggons und durchkämmten das Bahnhofs- sowie das umliegende Gelände. Nach einiger Zeit wurde die intensive Suche abgeblasen, die Fahndung nach dem Verdächtigen blieb aber weiter aufrecht.
Bei dem Täter soll es sich um einen 25 bis 30 Jahre alten Mann handeln. Er wurde als 1,60 bis 1,65 Meter groß, mit schwarzen Haaren und einem Drei-Tage-Bart beschrieben. Er soll eine schwarze Jacke und weiße Turnschuhen getragen haben.
(apa)
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