Sonne aus der Tube: 'Konsument' nahm Selbstbräuner-Produkte unter die Lupe...
- Das Ergebnis: Nur drei davon bräunten wirklich gut
- Alle teuren Selbstbräuner testeten durchschnittlich
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Konsument: Viele halten ihr Versprechen nicht...
Ohne in der Sonne zu braten knackig braun statt käsig weiß zu werden - damit locken Selbstbräuner. Aber nur drei von neun getesteten Produkte halten ihr Versprechen und bräunen wirklich gut. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift "Konsument" in ihrer April-Ausgabe. Häufigste Kritikpunkte der Testpersonen: Die künstliche Bräune ist zu hell, gelblich, ungleichmäßig oder streifig.
Nur mit drei Produkten gelang eine gleichmäßige, natürlich wirkende Bräune. Das billigste Mittel am Stockerlplatz ist die Selbstbräunungsmilch von "Nivea", teure Selbstbräuner finden sich dagegen im Mittelfeld.
Bräune aus der Tube braucht Zeit.
Vor allem nach dem ersten Auftragen hält die künstliche Farbe nur kurz und ist mitunter nach einem Tag schon wieder verschwunden. Aber: "Nicht jede oder jeder wird durch Selbstbräuner wirklich braun. Manche Menschen reagieren erst nach mehrmaliger Anwendung, andere überhaupt nicht auf den bräunenden Wirkstoff", erklärt "Konsument"-Projektleiter Konrad Brunnhofer.
Gut verträglich
Alle Produkte im Test sind gut verträglich, nur vereinzelt klagten die Probanden über eine etwas trockenere Haut. Auch bei der Anwendung der Mittel gab es keine Probleme. Egal ob Creme, Milch, Lotion oder Spray - alle zogen schnell ein und waren nicht unangenehm klebrig.
Peeling vor dem Eincremen
Sofort auf Anhieb eine streifenfreie Bräunung zu erzielen ist schwierig. Für eine gleichmäßige Tönung bedarf es schon einige Übung und Know-how. Um etwa fleckige Bräune zu vermeiden, rät Brunnhofer, die Haut vorm Eincremen mit einem Peeling von abgestorbenen Hautschüppchen zu befreien.
