Handy-User werden nun immer höflicher:
Im Kino und beim Arzt bleibt Telefon stumm
- Hohe Akzeptanz für Handy-TV und Digicam-Funktion
- Sicherheit ist wichtigster Grund für ein Mobiltelefon

·99 Prozent der Kids besitzen ein Handy!
Neben Telefonaten SMS & Fotos schießen beliebt
·Männer telefonieren häufiger als Frauen!
Mehrheit freut sich nicht, wenn das Handy klingelt
·Burgenländer lieben ihr Handy am meisten
Wiener telefonieren wöchentlich am öftesten
·Für 2010 3 Milliarden Handy-User erwartet
Schub durch Wachstums- märkte wie etwa Indien
Die Handy-Etikette setzt sich durch: Rund 80 % der österreichischen Handy-User rufen nach 21 Uhr niemanden mehr an. Trotzdem schaltet jeder Dritte das Handy während der Nachtstunden in den Lautlos-Modus. Sicherheit und Erreichbarkeit sind für die Österreicher die wichtigsten Gründe für ein Handy. Daher erscheint für die Hälfte der Befragten ein Handyverbot als Erziehungsmaßnahme nicht sinnvoll.
Bereits zum siebenten Mal untersuchte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut FESSEL-GfK im Auftrag von mobilkom austria das Verhalten der österreichischen Handy-User. Dabei wurden im Februar und März 2006 über 1.000 Personen ab 12 Jahren telefonisch befragt.
Handy-User werden immer höflicher
Generell setzt sich eine "Handy-Etikette" durch: Rund 80 % der Handy-User geben an, ihr Mobiltelefon beim Theaterbesuch ab oder lautlos zu schalten. Bei Arztterminen, beruflichen Besprechungen und romantischen Verabredungen bleibt das Handy ebenfalls immer häufiger stumm. Auch beim Telefonieren in der Öffentlichkeit wird verstärkt Rücksicht genommen: Selbst der Anteil jener, die in öffentlichen Situationen wie auf der Straße oder in Verkehrsmitteln einfach genauso telefonieren, wie wenn sie alleine wären, ist von 12 % auf 7 % zurückgegangen. Die aus dem Festnetz-Bereich bekannte Hemmschwelle, nach 21 Uhr niemanden mehr anzurufen, setzt sich auch in der Handywelt durch: Mehr als drei Viertel der Befragten geben an, ab dieser Uhrzeit nicht mehr aktiv zu telefonieren. Nachts ist immerhin noch jeder Dritte am lautlos geschalteten Handy erreichbar.
Das Handy wird immer weniger abgeschaltet
Acht von zehn Handy-Usern begrüßen es sehr, andere Personen jederzeit erreichen zu können. Daher wird das Mobiltelefon immer seltener abgeschaltet: Blieb das Handy in den Jahren 2003 noch für fast sechs Stunden täglich und im Jahr 2004 noch für fünf Stunden abgeschaltet, so verringert sich dieser statistische Wert heuer wieder um eine halbe Stunde auf 4,5 Stunden pro Tag. Eltern sehen das Handy als Kommunikationstool für Notfälle - sowohl für die Kinder, als auch für sich selbst. Für 89 % der Befragten ist es beruhigend, wenn sie ihre Kinder über Handy erreichen können.
Hohe Akzeptanz für neue Trends
Im Mobilfunk-Vorreiterland Österreich stoßen neue Handytrends auf hohe Akzeptanz: 86 % der Befragten kennen "TV am Handy". Bereits ein Drittel der Jugendlichen findet diese Dienste interessant, um Wartesituationen zu überbrücken. Mehr als die Hälfte der österreichischen Handy-User interessiert sich für Navigationssysteme für Handys. Ebenfalls jeder zweite Handy-User wünscht sich, dass Handys künftig noch mehr Funktionen von Digitalkameras übernehmen.
Elf Handy-Telefonate pro Arbeitstag
Im Durchschnitt werden heute pro Arbeitstag elf Handytelefonate geführt: Ein Handy-User nimmt an einem Tag sechs Gespräche an und führt fünf Anrufe aktiv. Während der Woche führen Österreichs "Handymen" durchschnittlich 14 Telefonate pro Tag, am Wochenende etwa zehn. Frauen telefonieren mit acht Gesprächen pro Wochentag und sieben am Wochenende etwas weniger. (red)
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