Raubkopien kosten jährlich 200.000 Jobs: Jeder 2. Betrieb in Europa nutzt Fälschungen
- Illegale Kopien machen Zehntel des Welthandels aus
- Verlust von 300 Mrd. Euro pro Jahr durch Piraterie

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Produktfälschungen machen inzwischen fast zehn Prozent des gesamten Welthandels aus und kosten allein in Europa jedes Jahr 200.000 Jobs. Darauf wies das französische Wirtschaftsministerium zum Auftakt einer Kampagne gegen Raubkopien hin. Demnach gehen Unternehmen Jahr für Jahr weltweit 200 bis 300 Mrd. Euro durch nachgemachte Markenware verloren. Für Frankreich schätzte das Ministerium den Verlust auf sechs Milliarden Euro und 30.000 Jobs im Jahr.
Schätzungsweise jedes zweite Unternehmen setzte etwa bei Software Raubkopien ein, erklärte das Ministerium. Allerdings fehle auch bei Privatleuten vielfach ein Unrechtsbewusstsein beim Kauf nachgemachter Markenware. In einer Studie des französischen IFOP-Instituts gaben 35 Prozent der Teilnehmer an, sie würden illegale Kopien von Markenprodukten kaufen.
Mit einer fünf Millionen Euro schweren TV- und Internet-Kampagne sollen die Franzosen nun auf den immensen Schaden durch Raubkopien von der DVD über Parfüms bis zu Luxustextilien aufmerksam gemacht werden. (APA/red)
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