Montag, 3. April 2006

Computer-Games werden bald emotional: Videospiele sollen auf Usergefühle reagieren

  • Games sollen so spannender & vielschichtiger werden
  • Fraunhofer Institut entwickelt völlig neue Technik

Computerspiele werden bald emotional. Video-Games sollen sich künftig der Stimmungslage der User anpassen können. Beispielsweise können so frustrierende Spielphasen aufgelockert werden. In der Folge soll die Technik auch bei anderen Computeranwendungen zum Einsatz kommen.

Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) Rostock und die Spieledesigner ausbildende Games Academy GmbH Berlin wollen künftig in diesem und anderen Forschungsgebieten zusammenarbeiten und sich der Zukunft der interaktiven Unterhaltung widmen, berichtet Golem. Die Partner wollen neue, marktfähige Techniken für Computerspiele erarbeiten, die in der Spieleindustrie heute noch nicht umsetzbar sind. "Dazu gehört beispielsweise die Emotionserkennung in Spielen, um die Qualität von Computerspielen messen zu können und künftig Spiele zu entwickeln, die auf den emotionalen Zustand der Anwender reagieren", heißt es in der gemeinsamen Mitteilung.

Videospiele boomen. Um sich auf dem schnelllebigen Markt behaupten zu können, seien ganze Teams von Programmierern und Grafikern sowie siebenstellige Produktionskosten nötig. Passend dazu müsse auch ständig neue Technik entwickelt werden, mit der die Spiele spannender und vielschichtiger werden können, so Golem. (red)

3.4.2006 13:11