Im Interview mit NEWS: Jetzt meldet
Hannes Androsch Interesse an der Bawag an
- "Wäre bei Österreich-Lösung als Partner dabei"
- Börsengang & Mitarbeiterbeteiligung vorprogrammiert
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Mögliche Sperrminorität hängt aber von Käufer ab
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an BAWAG interessiert
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IHRE MEINUNG: War das die richtige Entscheidung?
Im Verkaufspoker um die skandalgebeutelte BAWAG P.S.K. Gruppe sorgt nun der Industrielle und frühere CA-Generaldirektor Hannes Androsch für eine handfeste Überraschung. In einem Interview in der aktuellen Ausgabe von NEWS meldet Androsch Interesse für das Geldinstitut im Rahmen einer "Österreich-Lösung" an. Nach der Variante, die Androsch ins Spiel bringt, wären ein Börsengang der BAWAG sowie eine Mitarbeiterbeteiligung vorprogrammiert und der ÖGB könnte eine Minderheitsbeteiligung behalten.
"Es könnte für den Gewerkschaftsbund Vorteile haben, wenn man sich österreichische Partner sucht, die beispielsweise zunächst jenen 46-Prozent-Anteil, den der ÖGB 2004 von der Bayerischen Landesbank zurückgekauft hat, übernehmen", erklärt der Industrielle in NEWS. Diese Partner sollten laut Androsch gleichzeitig die Option auf die Mehrheit an der BAWAG mit dem Ziel eines Börsenganges erhalten. "Ich kann mir vorstellen, ein Partner dabei zu sein", bekundet der ehemalige Finanzminister und Vizekanzler sein Interesse. Nachsatz: "Natürlich nicht alleine. Das würde meine Möglichkeiten überschreiten."
Als wesentlichen Vorteil für den ÖGB sieht Androsch im NEWS-Gespräch, dass der ÖGB dabei sofort den Kredit, den er für diesen Anteil aufgenommen hat, zurückzahlen könnte und finanziell entlastet wäre. Keine Notwendigkeit sieht der Industrielle dafür, dass der ÖGB alle Anteile an der BAWAG verkauft. Er würde auch das Interesse der Belegschaft nach einer Beteiligung aufgreifen. "Die Erfahrung zeigt, dass es gut für ein Unternehmen ist, wenn die Mitarbeiter beteiligt sind", meint Androsch im NEWS-Interview. Die BAWAG ist für ihn "eine gute und gesunde Bank". Durch einen Börsengang würde notwendiges Kapital zur weiteren erfolgreichen Entwicklung des Geldinstitutes hereinkommen, so der Industrielle in NEWS.
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