Steaua Bukarest zwingt "Boro" in die Knie: Dica erzielt einziges Tor in 30. Minute!
- Schalke ideenlos: Nullnummer gegen den FC Sevilla
- Rückspiele finden am kommenden Donnerstag statt
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BILDER: Fürchterlicher Zusammenstoß in Basel
Für den FC Schalke 04 ist der zweite Coup im UEFA-Cup in weite Ferne gerückt. Der verunsicherte Pokal-Gewinner von 1997 kam im Halbfinal-Hinspiel gegen den FC Sevilla nicht über ein 0:0 hinaus, 53.551 Zuschauer in Gelsenkirchen sahen ein schwaches Spiel des Bundesliga-Vierten. Im anderen Halbfinale feierte Steaua Bukarest daheim einen 1:0-Erfolg gegen Middlesbrough. Die Rückspiele finden jeweils am kommenden Donnerstag statt.
In Bukarest sicherte sich Steaua Bukarest durch einen 1:0-Sieg gegen Middlesbrough eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel. Mittelfeldspieler Nicolae Dica erzielte nach einer halben Stunde mit seinem vierten Tor in der UEFA-Cup-Saison 2005/06 den Siegestreffer der Rumänen. Mit einem platzierten Schuss ins Kreuz-Eck bezwang er Boro-Keeper Mark Schwarzer, der in Folge aber weitere Treffer verhinderte. Morrison vergab noch vor der Pause die große Chance auf den Ausgleich, sein Schuss aus zehn Metern wurde von Carlos im Steaua-Tor pariert.
Der Tabellen-13. der Premier League, bei dem ÖFB-Teamspieler Emanuel Pogatetz wegen einer Verletzung fehlte, war ohne den verletzten Stürmer Viduka wenig gefährlich, auch Hasselbaink sorgte für keine Gefahr vor dem Steaua-Tor. In England wird der Europapokalsieger der Landesmeister von 1986 aber auf seine Stammspieler Paraschiv und Nicolita verzichten müssen, die wegen Gelb-Sperren ausfallen.
Schalke ohne Ideen und Spielwitz
Im 90. Europacupspiel der Klubgeschichte entfaltete Schalke weder Ideen noch Spielwitz, nach einem mit der Roten Karte geahndeten Ellenbogencheck in der 80. Minute müssen sie in Spanien zudem auf Mladen Krstajic verzichten. Die "harte Hand" von Schalkes-Trainer Mirko Slomka bekamen Kevin Kuranyi und Lincoln zu spüren. Wie angedroht erhielten die beiden Stars eine Denkpause und mussten zunächst auf die Bank. In den ersten 45 Minuten sorgte nur Gerald Asamoah für Gefahr, der aus acht Metern aber in Keeper Palop seinen Meister fand.
Sevilla stand gut gestaffelt und machte es den einfallslos anrennenden Schalkern äußerst schwer. In der Pause reagierte Slomka auf das erschreckend schwache Spiel seiner Mannschaft. Lincoln, durfte den Platz des überforderten Altintop einnehmen, nach 65 Minuten folgte auch Nationalspieler Kuranyi. Deutliche Fortschritte blieben trotzdem aus. Zum einen, weil Lincoln (63./73./78.) nicht traf, vielleicht aber auch zu eigensinnig war, und auch Bordon (84.) die größte Chance der Schalker vergab. (apa/red)
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