Nach Bahrain, Malaysia & Melbourne: Marko
mit Übersee-Bilanz von RedBull unzufrieden
- Lob aber für Aufwärtstrend bei Scuderia Toro Rosso
- "Junior-Programm von Red Bull trägt tolle Früchte"
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Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko hat eine gemischte Bilanz nach den ersten drei Formel-1-WM-Saisonläufen gezogen. "Wir sind keineswegs zufrieden", meinte der Steirer in Richtung des "Einser-Teams" Red Bull Racing, das nach den Übersee-Grand-Prix' in Bahrain, Malaysia und Australien erst bei mageren zwei Zählern hält.
Dafür lobte Marko den klar erkennbaren Aufwärtstrend bei der Scuderia Toro Rosso. Nicht nur dass Vitantonio Liuzzi in Melbourne vor seinem Defekt-bedingten Unfall in Runde 38 zeitweise sogar auf Platz fünf vorgefahren war, hätte es am Sonntag in "down under" auch beinahe schon den ersten WM-Punkt für das Minardi-Nachfolgeteam gegeben. Doch der US-Amerikaner Scott Speed wurde durch eine 25-Sekunden-Strafe nachträglich von Platz acht auf neun zurückgestuft, weil er Red-Bull-Routinier David Coulthard unter gelber Flagge überholt hatte.
"Es ist natürlich schade, denn es wäre der erste Punkt sowohl für Toro Rosso als auch für Scott gewesen. Auch für mich war dieser Punkt sehr wichtig, war er doch mein erster in dieser Saison", lautete der Kommentar von Coulthard zur Entscheidung am grünen Tisch. "Man hat aber deutlich gesehen, dass unser Red-Bull-Junior-Programm mit insgesamt 19 Fahrern voll zieht. Es trägt tolle Früchte", betonte Marko.
Der Grazer schätzt die aktuelle Leistungsfähigkeit des Red-Bull-Teams nach dem ersten Saisonsechstel mittelmäßig ein. "Vorne sind ganz klar Renault und McLaren-Mercedes, danach kommen Honda und Ferrari. Dahinter folgt dann ein starkes Mittelfeld mit Toyota, Williams, BMW-Sauber und mit uns." (apa)
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