Hochwasserkatastrophe an der March: Regierung beschließt Maßnahmenpaket
- Mittel aus Katastrophenfonds werden bereitgestellt
- Steuer- und Gebührenerleichterungen für Betroffene

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Für Betroffene der Hochwasserkatastrophe entlang der March wird am Donnerstag im Ministerrat ein Maßnahmenpaket beschlossen. Wie bei solchen Fällen üblich, werden Mittel aus dem Katastrophenfonds bereitgestellt, gab Innenministerin Prokop (V) - selbst Niederösterreicherin - vor der Regierungssitzung bekannt.
Es gehe darum, "rasch und unbürokratisch" zu helfen, sagte Prokop. Auf die Höhe der finanziellen Unterstützung wolle sie sich vorerst nicht festlegen. Das könne man noch nicht sagen, da die Schäden erst nach dem Rückzug der Wassermassen festgestellt werden könnten. Laut Prokop sollen aber in etwa 30 bis 50 Prozent der Schäden durch die Finanzhilfe abgedeckt werden.
Neben den Mitteln aus dem Katastrophenfonds wird es für die Betroffenen auch Steuer- und Gebührenerleichterungen geben. Spender, die für Hochwasseropfer Geld geben, werden steuerfrei gestellt.
Laut der Ministerin wurden bisher 1.400 Menschen aus rund 620 Häusern evakuiert. Insgesamt seien 900 Feuerwehrleute, 50 Rettungsdienste, 500 Soldaten und bis zu 140 Polizisten im Einsatz. (apa/red)
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